mediathek / media centre oberkirch

mehrfachbeauftragung mediathek oberkirch und wohnbebauung - 1. preis 2007: der neubau der mediathek mit 40.000 medieneinheiten und einem angegliederten veranstaltungsraum bildet an der wichtigen kreuzung eine neue stadtmarke, die solitären wohnkuben schreiben die bestehende städtebauliche struktur fort. MEHR/galerie
competition media centre oberkirch and housing construction - 1st prize 2007: new construction of the media centre with 40.000 media units and an affiliated event space that forms the new city landmark on the important crossing, solitary housing cubes further write the existing urban structure. more/gallery

Der Neubau der Mediathek wurde im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung im September 2007 vom Architekturbüro Wurm + Wurm für sich entschieden. Es folgte der Baubeginn im November 2008 und die Fertigstellung des Neubaus im Februar 2010. Auf einer Gesamtfläche von ca. 2.100 qm Bruttogrundfläche verteilen sich folgende Nutzungseinheiten:

  • Mediathek (ehemalige Stadtbibliothek) = 1000 qm Nutzfläche
  • Veranstaltungsraum = 185 qm Nutzfläche
  • Stadtarchiv im UG = 350 qm Nutzfläche

Die Mediathek ist über drei Ebenen mit einem offenen, organisch geformten Treppenhaus verbunden. Die zentral positionierte Erschließung dient nicht nur als Bewegungs- und Kommunikationszone, sondern ist mit dem großzügig verglasten Oberlicht ein Belichtungselement für die innenliegenden Nutzungszonen. Die Fassaden, mit den groß ausgeschnittenen Fensteröffnungen, werden wie Schaufenster nach Außen begriffen, die vielfältige und spannende Ausblicke in  den umgebenden Stadtraum erlauben. Die äußeren, helleren Fensterbereiche dienen als Lese- und Aufenthaltszonen, in den zum Teil fest integrierte Tisch- und Leseplätze in Mäanderform eingebaut sind.

Der Baukörper des Veranstaltungsbereiches präsentiert sich im städtebaulichen Kontext als 1-geschossiger Gebäudeteil, welcher an den 3-geschossigen Hauptbaukörper der Mediathek angegliedert ist. Die Besonderheit dieses Gebäudeteils wird durch die ansteigende, rampenartige Dachkonstruktion unterstützt.

Über ein gemeinsames Foyer im Erdgeschoß gelangt man in den Veranstaltungsraum. Dieser verfügt über moderne Licht- und Audiotechnik, um vielfältige Veranstaltungsformen wie Konzerte, Lesungen, Seminare, Theater- und Kinovorführungen anbieten zu können. Durch den Neubau war es der Stadt Oberkirch möglich, das komplette Stadtarchiv im Kellergeschoß unterzubringen.

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The “Media Centre Oberkirch” was decided in 2007 within the scope of a competition by the architecture office Wurm & Wurm for himself. Start of construction was in November, 2008, completion of the building was in February, 2010. The following units of utilisation with a total area of 2.100 square metres are in the building.

  • Media Centre (former town library) = 1000 square metres
  • Event space = 185 square metres
  • Town archive = 350 square metre

Three levels are connected with an open, organically formed stairwell. The centrally positioned open staircase is not only a movement and communication zone, but is an exposure element for the inside-recumbent zones of utilisation with the generously glazed upper light. The facades, with the large apertures, are understood like shop-windows, which permit varied and exciting views in the surrounding town space. The external, brighter window areas serve the reading zones and stay zones, partially furniture with an up and down movement are integrated which the visitor can use as a table or a bench. By the planning of the building it was respected beside the striking town planning architecture, particularly to create a high stay quality for the visitors in the building. In the whole building one finds the comfortable seat pieces of furniture,  which also invite in the free areas of the reading terraces for staying. By the sculptural architecture, which is modellised full of contrast, the building creates a sensuous experience space which should serve the citizens as a communicative centre where to all generations the varied media technologies and technologies of information are accessible.

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